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Forscherklasse der Realschule Schongau im „Kindergarten Luftballon“

Letzte Woche verwandelte sich der Kindergarten Luftballon in ein lebendiges Forschungszentrum rund um den Fluss Lech.

Im Rahmen ihrer Forscherwoche besuchte die Klasse 6d am Dienstag, den 23.6.2026, die Kindergartenkinder, um ihnen spielerisch einige Geheimnisse des heimischen Flusses näherzubringen.

Der spannende, wenn auch sehr heiße Tag, startete für alle gemeinsam in der Turnhalle. Dort begaben sich die großen und kleinen Forscher zuerst auf eine kurze Traumreise zum Ursprung des Lechs in den Bergen. Anschließend wurde der Flussverlauf exemplarisch in der Turnhalle ausgelegt und mit Bildern von heimischen Pflanzen und Tieren zum Leben erweckt.

Danach ging es an die Praxis: An insgesamt zehn liebevoll gestalteten Stationen durften die Kindergartenkinder experimentieren, staunen und lernen. Die Sechstklässler erklärten zum Beispiel geduldig, welche Fische im Lech leben, bauten Boote mit den Kindern oder machten auf das wichtige Thema Müll im Fluss aufmerksam.
Eine Schülergruppe hatte im Vorfeld sogar ein eigenes Lied über den Lech geschrieben und übte das mit den Kindern.

Alle zehn Stationen kamen bei den Kindergartenkindern hervorragend an und boten jede Menge Abwechslung. Besonders beliebt waren an diesem heißen Tag jedoch auch die kreativen Stationen im Keller des Kindergartens. Hier konnten die Kinder nicht nur ihrer Fantasie freien Lauf lassen, sondern genossen im kühlen Untergeschoss auch eine willkommene Abkühlung.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Dieses Projekt war ein voller Erfolg, der den Kleinsten die Natur vor ihrer Haustüre ein großes Stück nähergebracht hat.

Ein herzlicher Dank gilt dem Kindergarten für die tolle Kooperation sowie dem Team vor Ort, das die Kindergartenkinder so wunderbar von Station zu Station begleitet und geführt hat.

Ein ebenso großes Dankeschön geht an die engagierten Forscherkinder der Klasse 6d – es war wunderschön zu sehen, mit wie viel Mühe und wie liebevoll sie mit den Kleinen umgegangen sind.

Text und Bilder: Carina Weihofen